Herkunft und Ausbildung

Cornelia Pechota wurde 1947 in Zürich geboren.

1970 erwarb sie das Übersetzer-Diplom der Dolmetscherschule Zürich (Fachgebiet Kultur und Presse; Deutsch, Französisch, Englisch).

1989 legte sie das Certificate of Proficiency in English der Universität Cambridge ab.

Von 1990 bis 1995 studierte sie Germanistik, Anglistik und Assyriologie an der Universität Genf und schloss ihr Studium 1995 mit dem Lizentiat der Philosophischen Fakultät I ab.

1995–1996 absolvierte sie das interdisziplinäre Programm „Etudes Féminines: Littératures et Cultures“ (Deutsch, Englisch, Französisch) an der Universität Genf und erwarb das Diplôme d’Etudes Supérieures.

Beruflicher Werdegang

Zwischen 1971 und 1990 war Cornelia Pechota als Übersetzerin und Redaktorin in Genf tätig – in internationalen Organisationen, einem Kunstverlag sowie freiberuflich.

Seit 1984 verbindet sie ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit familiären Aufgaben.

Akademische Forschung

Von 1997 bis 2003 promovierte sie an der Philosophischen Fakultät I der Universität Lausanne mit einer Dissertation über die Funktion der Vaterfigur in der Literatur von Frauen um 1900 (Gabriele Reuter, Kate Chopin, Hedwig Dohm, Lou Andreas-Salomé).

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Literatur des Fin de siècle, insbesondere im Werk von Rainer Maria Rilke und Lou Andreas-Salomé, sowie in intertextuellen Fragestellungen und der Verbindung von Literatur und Psychoanalyse.

Aktuelle Tätigkeit

Seit 2005 arbeitet Cornelia Pechota als freie Literaturwissenschaftlerin. Sie publiziert wissenschaftliche Beiträge, hält Vorträge im In- und Ausland und ist als Herausgeberin sowie literarische Übersetzerin tätig.